KB_Titel_Winterbier

 

Kaiser WinterBier

 

Im Jahre 1881 beginnt Friedrich Kumpf, Urgroßvater der heutigen Kaiser-Brauerei-Inhaber Hans-Friedrich und Ulrich Kumpf, in der Geislinger Kernstadt Bier zu brauen.

 

Und er vergisst nicht sein „vorzüglich gebrautes Bier“ anzupreisen, das in der Brauerei und Gastwirtschaft „Zum Deutschen Kaiser“ hergestellt wird. Gebraut hat Friedrich Kumpf ein sehr süffiges und kräftiges untergäriges Bier, das er nur in der kalten Jahreszeit zum Ausschank brachte.

 

Dieses bernsteinfarbige Brauerzeugnis war bald als „Winterbier“ sprichwörtlich in aller Munde. Schließlich konnte ein untergärig gebrautes Bier damals nur in der kalten Jahreszeit hergestellt und vor allem vergoren werden. Denn die elektrische Kühlung gab es noch nicht in Geislingen.

 

Also musste Eis gewonnen werden. Dazu bediente man sich der Eisweiher im Rohrachtal und spezieller Holzgerüste, an denen große Eiszapfen regelrecht gezüchtet wurden. Und dieses Eis verwertete Friedrich Kumpf in seinem für die damalige Zeit hochmodernen Reifekeller zur Kühlung des extra gebrauten Winterbieres.

 

Gebraut wird Kaiser Winterbier überwiegend aus Münchener Malz, Aromamalz sowie Caramelmalz. Die Hopfung erfolgt mit Original Tettnanger Aromahopfen und Hallertauer Perle. Damit erzielen die Kaiserbrauer beim Winterbier eine sehr harmonische Aromaausprägung mit einem Alkoholgehalt von 5,5 %.

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